Vocal variation in relation to genetic structure in an Atlantic forest woodcreeper (Xiphorhynchus fuscus): evolutionary and taxonomic implications
; Naka, Luciano N. ; Cabanne, Gustavo Sebastián 
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Fecha
10/2017
Editorial
Springer
Revista
Journal Fur Ornithologie
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ISSN
0021-8375
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Inglés
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Resumen
The analysis of intra-specifc geographical variation is central to the study of the evolutionary and speciation processes, providing insights into the mechanisms leading to current diversity patterns. In the last decades, analyses of within-species variation moved its focus from phenotypic traits to the analysis of variation in genetic markers. Modern phylogeographic studies could be signifcantly improved by including detailed phenotypic variation analyses, allowing a better understanding of the biological processes driving similar or opposing patterns in phenotype and molecular markers diferentiation. Here, we analyze vocal variation within the Lesser Woodcreeper (Xiphorhynchus fuscus), an Atlantic forest suboscine passerine, in relation to the genetic lineages previously described for this species. Our results show that two of the genetic clades within this species have their own vocal type, while the other two lineages share a common type. This fnding supports the notion that the same events which modeled part of the genetic structure within X. fuscus also led to the accumulation of vocal differences. It also provides evidence to support the elevation of the subspecies atlanticus to a species-level taxon.
Für Studien der Evolution und von Artbildungsprozessen ist die Untersuchung intraspezifischer geografischer Variation von zentraler Bedeutung und ermöglicht Rückschlüsse auf die Mechanismen, welche zu den derzeitigen Diversitätsmustern geführt haben. Bei Analysen innerartlicher Variation hat sich während der letzten Jahrzehnte der Schwerpunkt von phänotypischen Merkmalen zur Analyse der Variation genetischer Marker verlagert. Die Einbeziehung detaillierter Analysen phänotypischer Variation wäre ein signifikanter Gewinn für heutige phylogeografische Untersuchungen und würde zu einem besseren Verständnis der biologischen Prozesse führen, welche ähnliche oder entgegengesetzte Muster bei der Differenzierung phänotypischer und molekularer Marker entstehen lassen. Hier untersuchen wir die stimmliche Variation beim Blasskehl-Baumsteiger (Xiphorhynchus fuscus), einer suboszinen Singvogelart atlantischer Wälder, in Relation zu den bisher beschriebenen genetischen Abstammungslinien für diese Art. Unsere Ergebnisse zeigen, dass zwei der genetischen Kladen innerhalb der Art ihren eigenen Stimmtyp besitzen, während sich die zwei übrigen Abstammungslinien einen gemeinsamen Typ teilen. Dies bestätigt die Theorie, dass dieselben Ereignisse, welche Teile der genetischen Struktur innerhalb von X. fuscus geprägt haben, auch zur Herausbildung stimmlicher Unterschiede geführt haben. Außerdem dient dies als Beleg zur Untermauerung der Erhebung der Unterart atlanticus zu einem Taxon auf Artebene.
Für Studien der Evolution und von Artbildungsprozessen ist die Untersuchung intraspezifischer geografischer Variation von zentraler Bedeutung und ermöglicht Rückschlüsse auf die Mechanismen, welche zu den derzeitigen Diversitätsmustern geführt haben. Bei Analysen innerartlicher Variation hat sich während der letzten Jahrzehnte der Schwerpunkt von phänotypischen Merkmalen zur Analyse der Variation genetischer Marker verlagert. Die Einbeziehung detaillierter Analysen phänotypischer Variation wäre ein signifikanter Gewinn für heutige phylogeografische Untersuchungen und würde zu einem besseren Verständnis der biologischen Prozesse führen, welche ähnliche oder entgegengesetzte Muster bei der Differenzierung phänotypischer und molekularer Marker entstehen lassen. Hier untersuchen wir die stimmliche Variation beim Blasskehl-Baumsteiger (Xiphorhynchus fuscus), einer suboszinen Singvogelart atlantischer Wälder, in Relation zu den bisher beschriebenen genetischen Abstammungslinien für diese Art. Unsere Ergebnisse zeigen, dass zwei der genetischen Kladen innerhalb der Art ihren eigenen Stimmtyp besitzen, während sich die zwei übrigen Abstammungslinien einen gemeinsamen Typ teilen. Dies bestätigt die Theorie, dass dieselben Ereignisse, welche Teile der genetischen Struktur innerhalb von X. fuscus geprägt haben, auch zur Herausbildung stimmlicher Unterschiede geführt haben. Außerdem dient dies als Beleg zur Untermauerung der Erhebung der Unterart atlanticus zu einem Taxon auf Artebene.
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