De non aliud: Eine negative Neuformulierung der Einheit

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Fecha
09/2018
Editorial
Paulinus Verlag
Revista
Mitteilungen und Forschung der Cusanus-Gesellschaft
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ISSN
0590-451X
eISSN
ISBN
978-3-7902-1596-0
Idioma
Alemán
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Resumen
Nikolaus von Kues hat De non aliud in Rom wahrscheinlich im Januar 1462 geschrieben. Davon zeugen seine eigenen Worte, die er ein Jahr später in De venatione sapientiae niederschrieb: »Über das ›Nicht andere‹ habe ich in Rom im vergangenen Jahr ausführlicher in einem Gespräch zu Vieren geschrieben«. 1 Aus der Korrespondenz des Cusanus, die von Erich Meuthen herausgegeben wurde, geht hervor, dass die politischen Umstände während seines Aufenthalts in Rom stürmisch waren. 2 Die Überlieferung dieses Textes ging andere Wege als die anderen Schriften des Cusanus. Auch wenn sich Nikolaus von Kues in De venatione sapientiae auf De non aliud bezog, nahm er den Text nicht in die Sammlung seiner Werke auf, die in den Codices Cusani 218 und 219 enthalten ist. Paul Wilpert nimmt an, dass Cusanus ihn noch nicht reif für eine Verö entlichung hielt. 3 Der Text fehlt zwar auch in den vier gedruckten Editionen des 15./16. Jahrhunderts (Straßburg, 1488; Mailand, 1502; Paris, 1514; Basel, 1556), war aber in humanistischen Kreisen bekannt, wie Klaus Reinhardt aufzeigte. Davon zeugt unter anderem die Kopie des Werkes, die Hartmann Schedel 1496 unter dem Titel Directio speculantis anfertigte...
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