Does predation drive Chilean Elaenia (Elaenia chilensis) nest-site selection in the temperate forest of southern South America?
; Tuero, Diego Tomas
; Cueto, Víctor 
Otros responsables
Fecha
03/2024
Editorial
Springer
Revista
Journal of Ornithology
Título del libro
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Institución organizadora
ISSN
2193-7192
eISSN
2193-7206
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Idioma
Inglés
Tipo del evento
Clasificación temática
Palabras clave
Resumen
Nest-site selection is a behavioral response that can provide protection for adults, eggs and nestlings, affecting fitness. Since predation is the main cause of nest loss worldwide, it has been considered as the main evolutionary driver in nest-site selection. Nevertheless, in some cases, nest microclimate may be the primary evolutionary force operating on nest-site selection. We aimed at determining at mesohabitat and microhabitat scales if Chilean Elaenia (Elaenia chilensis) selected the nest site and, if so, whether such selection was associated with a reduction in nest predation. Since nest orientation may influence nest microclimate, we also tested whether it affected the reproductive output. At the mesohabitat scale, the subcanopy cover (1.5–4 m from the ground) was selected by this species. At the microhabitat scale, elaenias preferred Schinus patagonicus to nest and oriented their nests preferentially to the north and eastern directions. These selected habitat features had no effect on nest success and reproductive output. Despite the risk of nest predation by several aerial (birds) and ground predators (rodents), both successful and predated Chilean Elaenia nests were close to the ground rather than at intermediate heights. Considering the hardness of S. patagonicus wood that can provide structural support to the nest against strong winds, and that nests were oriented to the opposite direction of prevailing wind, Chilean Elaenia nest-site selection might be related to microclimatic factors at nest sites rather than predation. Therefore, it is imperative to consider potential associations between nest microclimate and habitat features to advance in the understanding of bird nest-site selection.
Nistplatzwahl ist eine Verhaltensreaktion, die Schutz für erwachsene Vögel, Eier und Nestlinge bieten kann und sich auf die Fitness auswirkt. Da Prädation weltweit die Hauptursache für den Verlust von Nestern sind, wurde sie als wichtigste evolutionäre Treibkraft für die Nistplatzwahl angesehen. Nichtsdestotrotz kann das Mikroklima des Nests in einigen Fällen die primäre evolutionäre Kraft bei der Nistplatzwahl sein. Wir wollten herausfnden, inwiefern Weißbauch-Olivtyrannen (Elaenia chilensis) auf der Ebene der Meso- und Mikrohabitate den Niststandort auswählen, und wenn ja, ob eine solche Auswahl mit einer Verringerung der Nestprädation einhergeht. Da die Ausrichtung des Nestes das Nestmikroklima beeinfussen kann, untersuchten wir auch, ob sich dieses auf den Fortpfanzungserfolg auswirkt. Auf der Ebene des Mesohabitats wurde vom Olivtyrann die Strauchschicht (1,5–4,0 m über dem Boden) ausgewählt. Auf der Ebene des Mikrohabitats bevorzugten Olivtyrannen Schinus patagonicus als Nistplatz und richteten ihre Nester vorranging nach Norden und Osten aus. Diese ausgewählten Habitatmerkmale hatten weder auf den Nesterfolg noch auf die Fortpfanzungsleistung einen Einfuss. Trotz des Risikos der Nestprädation durch verschiedene Luft- (Vögel) und Bodenprädatoren (Nagetiere) befanden sich sowohl die erfolgreichen als auch die prädierten Olivtyrannnester eher in Bodennähe als in mittleren Höhen. Berücksichtigt man die Holzhärte von S. patagonicus, die dem Nest strukturelle Unterstützung gegen starke Winde bieten kann, und der Tatsache, dass die Nester von den vorherrschenden Winden abgewandt ausgerichtet waren, könnte die Nistplatzwahl bei WeißbauchOlivtyrannen eher mit mikroklimatischen Faktoren am Nistplatz als mit Prädation zusammenhängen. Daher ist es unerlässlich, potenzielle Zusammenhänge zwischen dem Nestmikroklima und Habitatmerkmalen zu berücksichtigen, um das Verständnis für die Nistplatzwahl von Vögeln zu verbessern.
Nistplatzwahl ist eine Verhaltensreaktion, die Schutz für erwachsene Vögel, Eier und Nestlinge bieten kann und sich auf die Fitness auswirkt. Da Prädation weltweit die Hauptursache für den Verlust von Nestern sind, wurde sie als wichtigste evolutionäre Treibkraft für die Nistplatzwahl angesehen. Nichtsdestotrotz kann das Mikroklima des Nests in einigen Fällen die primäre evolutionäre Kraft bei der Nistplatzwahl sein. Wir wollten herausfnden, inwiefern Weißbauch-Olivtyrannen (Elaenia chilensis) auf der Ebene der Meso- und Mikrohabitate den Niststandort auswählen, und wenn ja, ob eine solche Auswahl mit einer Verringerung der Nestprädation einhergeht. Da die Ausrichtung des Nestes das Nestmikroklima beeinfussen kann, untersuchten wir auch, ob sich dieses auf den Fortpfanzungserfolg auswirkt. Auf der Ebene des Mesohabitats wurde vom Olivtyrann die Strauchschicht (1,5–4,0 m über dem Boden) ausgewählt. Auf der Ebene des Mikrohabitats bevorzugten Olivtyrannen Schinus patagonicus als Nistplatz und richteten ihre Nester vorranging nach Norden und Osten aus. Diese ausgewählten Habitatmerkmale hatten weder auf den Nesterfolg noch auf die Fortpfanzungsleistung einen Einfuss. Trotz des Risikos der Nestprädation durch verschiedene Luft- (Vögel) und Bodenprädatoren (Nagetiere) befanden sich sowohl die erfolgreichen als auch die prädierten Olivtyrannnester eher in Bodennähe als in mittleren Höhen. Berücksichtigt man die Holzhärte von S. patagonicus, die dem Nest strukturelle Unterstützung gegen starke Winde bieten kann, und der Tatsache, dass die Nester von den vorherrschenden Winden abgewandt ausgerichtet waren, könnte die Nistplatzwahl bei WeißbauchOlivtyrannen eher mit mikroklimatischen Faktoren am Nistplatz als mit Prädation zusammenhängen. Daher ist es unerlässlich, potenzielle Zusammenhänge zwischen dem Nestmikroklima und Habitatmerkmalen zu berücksichtigen, um das Verständnis für die Nistplatzwahl von Vögeln zu verbessern.
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