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Handlungswissen: Eine transzendentale Erkundung nach der sprachpragmatischen Wende

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Fecha

2009

Editorial

Verlag Karl Alber GmbH Freiburg

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ISBN

978-3-495-48365-7

Idioma

Alemán

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Resumen

Handeln und Wissen sind gewissermaßen miteinander verknüpft. Der Akteur braucht normalerweise keine explizite bzw. theoretische Erkenntnis über seine Handlung, um sie durchführen zu können. Die Frage ist nun, ob der Akteur selbst wirklich zumindest implizit wissen muss, was er tut und wie er seine Handlung durchführt. Dieses implizite Handlungswissen kann durch explizite Aussagen beschrieben werden bzw. durch eine bestimmte Art von Handlungen expliziert werden, nämlich durch Sprechhandlungen. Deshalb lässt sich das Handlungswissen am besten an diesen Handlungen philosophisch studieren. Die Gegenwartsphilosophie hat die Sprechhandlungen unter verschiedenen Gesichtspunkten berücksichtigt, z. B.: sprechakttheoretisch, sprachspieltheoretisch, handlungstheoretisch, usw. Meine Berücksichtigung unseres Handlungswissens nimmt einen transzendentalen Standpunkt ein, um die Frage anzuschneiden, ob die Sinn- und Gültigkeitsbedingungen unserer Handlungen in diesem impliziten Wissen wirklich gefunden werden können. Durch die hier zusammengefasste Arbeit beabsichtige ich aufzuweisen, dass es zur Zeit in der transzendentalpragmatisch begründeten Philosophie einige Schwierigkeiten gibt, die durch eine konsequente Anwendung ihrer eigenen Grundsätze aufgelöst werden können. Ich versuche also einerseits, zu der philosophischen Entwicklung des transzendentalpragmatischen Ansatzes kritisch beizutragen, und andererseits einige traditionelle Probleme der Transzendentalphilosophie und der Philosophie im allgemeinen durch eine transzendentalpragmatische Erforschung unseres performativen Handlungswissens reflexiv zu berücksichtigen. Die Hauptabsicht der Arbeit besteht also darin, reflexiv nachzuweisen, dass unser performatives Handlungswissen die transzendentalen Sinn- und Gültigkeitsbedingungen der Antworten auf verschiedene philosophische  Fragen implizit enthält. Durch diesen reflexiven Nachweis versuche ich, den transzendentalpragmatischen Ansatz konsequenterweise bzw. manchmal auch gegen einige seiner bisherigen Resultate zu entwickeln. Um diese Absicht zu verwirklichen, wird die vorliegende Erforschung in sieben Kapiteln wie folgt eingeteilt.  Das erste Kapitel ist einleitend und handelt von der philosophischen Perspektive der Arbeit bzw. von dem Begriff einer Transzendentalphilosophie nach der sprachpragmatischen Wende. Vor dieser Wende schließt die klassische Transzendentalphilosophie den Sprachbegriff aus ihrer grundlegenden Problematik aus. Nach dieser Wende wurde hingegen die Sprache als Hauptelement von verschiedenen philosophischen Ansätzen anerkannt, z. B. von der sprachanalytischen Philosophie, in dessen Rahmen die Problematik der sog. transzendentalen Argumente entwickelt wurde, und von der Transzendentalpragmatik bzw. der sprachpragmatisch transformierten Transzendentalphilosophie. Diesen letzten Ansatz und nicht die analytische Philosophie nehme ich als einen Gesichtspunkt in diese Arbeit auf...

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