Vergangenheit und Gegenwart: Politik und Tradition in der zeitgenössischen argentinischen Musik

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Fecha
02/2013
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MusikTexte
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0178-8884
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Idioma
Alemán
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Resumen
In den auf die letzte argentinische Diktatur (1976-1983) folgenden Jahren tauchte eine neue Generation von Komponisten auf, die gewöhnlich von einigen Komponisten ausgebildet wurden, die die Di-Tella-Zeit mitgemacht hatten. Diese Generation erreichte mit Werken, deren Besonderheiten sich von denen ihrer Lehrer unterscheiden, einen hervorragenden Platz in der argentinischen Musikszene. Sowohl die Anklänge an die Tradition wie der Einschluss der Politik entziehen das Werk seiner Immanenz (dem Schein des Immanenten): sie stellen es in einen mit dem Andersartigen verknüpften Horizont. In dem Maß, in dem wir einen sehr fragmentarischen Ausschnitt aus dem Gesamtschaffen boten, könnte man vielleicht sagen, dass es so aussieht, als ob den wie Strasnoy und Pampin im Ausland lebenden argentinischen Komponisten sich sowohl das Politische wie die Tradition in der Gänze ihrer konkreten Attribute darstellen. Bei Komponisten, die wie Mastropietro oder Horst in Argentinien wohnen, erscheint die Tradition oder das Politische mehr indirekt, sei es in der Form einer Universalisierung oder als Destillation. So oder so sieht man bei ihnen allen das Verlassen der Idee einer Musik, die sich auf ihre materielle Struktur beschränkt. OID, Sin Dogma, La Chinche und The End berichten von der argentinischen Geschichte, ihrem politischen Zustand, von ihrer kulturellen Identität, der Vergangenheit der Konzertmusik und ihrer heutigen gesellschaftlich uneinheitlichen Gegenwart.
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