Das Opfer als Weg zum Sinn. Die ontologische, ethische und religiöse Dimension des Sinnes im Deneken von Jan Patocka

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Fecha
12/2008
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Archivio de Filosofia
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0004-0088
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Idioma
Alemán
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Resumen
ZusammenfassungIn diesem Aufsatz will ich eine hermeneutische Analyse des Opferbegriffs im Denken Jan Patoèkas, als privilegierten Weg zum Sinn der Existenz, durchführen. Die Analyse verfolgt zwei Ziele. Zunächst will sie zeigen, wie das Geschehen des Opfers die Ontologie mit der Ethik in Übereinstimmung bringt. In diesem Fall wird auf eine Ontologie hingewiesen, die im ständigen und wachsenden Hervorgehen des Seins in seiner unausschöpflichen Pluralität begründet ist. Ausserdem wird hier von einer Ethik gesprochen, welche die Rechtfertigung und Vervollständigung der menschlichen Existenz im Leben darin findet, sich vom Eigeninteresse zu befreien um sich anderem Leben hinzugeben. Im Anschluss daran erfolgt eine persönliche Interpretation des Denken Patoèkas. Die Analyse weist an dieser Stelle darauf hin, dass die durch das Opfer hervorgebrachte Übereinstimmung von Ontologie und Ethik als letzte Bedingung eine existentielle Erfahrung -die Solidarität der Erschütterten - hat, welche eine religiöse, nicht aber zwingend positive Offenbarung voraussetzt.
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